Ryze Tello Drohne

Die erste 100-Euro-Drohne, die Spaß macht

Die Verlockung ist groß. Nein, sogar riesig. Wir Männer lieben Spielzeug und wenn es fliegen kann umso mehr. Ich gebe offen zu: Ja, ich bin in den letzten Jahren immer wieder darauf reingefallen, denn die Spaß-Bilanz ist vernichtend.

Eine winzige „Nano Drohne“ für schlappe 12 Euro, eine faltbare "Taschen-Drohne" für 89 Euro, eine „Mini Selfie Drohne“ für 65 Euro - mit der Zahl der kleinen Fluggeräte bei mir zu Hause könnte man locker eine mittelgroße Stadt ausstatten und ich habe in den letzten Jahren ein kleines Vermögen investiert. Immer auf der Suche nach einer kleinen Drohne, mit der Fliegen kontrolliert und präzise möglich ist - denn nur dann macht es wirklich Spaß. Das das mit diesen Mini-Drohnen möglich sein soll, versprechen die Hersteller in großen Headlines auf den Verpackungen.

Die Wahrheit ist hart

Ein Fluggerät crashte nach wenigen Sekunden hart, unkontrolliert und mit Vollgas gegen unser Wohnzimmerfenster, ein anderes verwickelte sich spektakulär in der Lichterkette des Weihnachtsbaums (fand meine Frau nicht lustig) und ein eigentlich vielversprechendes Modell pflügte mit einem - zugegeben - schön anzusehenden Sturzflug einen herrlichen Krater in unseren Rasen. Crash Boom Bang. Roxette wussten es immer. Nicht eines dieser Mini-Fluggeräte hielt es länger als eine Minute in der Luft.

Die Herausforderung

Was macht es so schwer eine kleine Drohne zu bauen, die stabil in der Luft schwebt und kinderleicht kontrolliert werden kann? Nun, ich bin ich kein Ingenieur. Aber einige Dinge sind offensichtlich eine echte Herausforderung für die Konstrukteure: ein in der Luft schwebendes Gerät ist zunächst extrem instabil, denn es gibt nichts, dass es an Ort und Stelle „festhält“. Die Rotoren erzeugen Auftrieb und heben die Drohne in der Luft. Hier taucht allerdings schon das nächste Problem auf: je kleiner die Drohne ist, umso sensibler reagiert sie auf Luftverwirbelungen und Wind. Auch auf Wind, den sie selber erzeugt - was vor allem in kleinen Räumen großen Einfluß hat. Und: eine Mini-Drohne ist blind. Ohne GPS Satelliten-Positionierung weiß die Drohne nicht, wo - also an welcher Stelle genau - sie sich gerade befindet. Driftet sie von ihrer Position ab, kann sie von selbst gar nichts dagegen unternehmen - denn die Drohne weiß ganz einfach nicht, dass sie ihre Position gerade verlässt.

Die Lösung

Die Ingenieure von Ryze Robotics haben dieses Problem gelöst: die Tello-Drohne verfügt über eine nach unten gerichtet Mini-Kamera, die permanent nach Strukturen am Boden sucht: Linien, Ecken, Winkel. Jede Position ist einzigartig, wie eine Art Fingerabdruck. Ein superschneller Prozessor von Intel vergleicht die von der Kamera aufgenommenen Bilder permanent mit den Lenkbewegungen des Piloten. Vision Positioning System (VPS) nennt sich diese Technologie und durch sie weiß die Tello-Drohne also immer, wo sie sich befindet und wo sie sich befinden soll. Gibt es eine Abweichung von ihrer Position korrigiert der Flugcontroller (übrigens eine Entwicklung von Marktführer DJI) automatisch und hält die Drohne dadurch stabil an ihrer vorgesehenen Position. Das funktioniert in Räumen ebenso großartig wie draußen im Freien.

Safety First

Meine Erwartungen sind nach Jahren der Enttäuschung wie die Fluggeräte selbst eher „Mini“, doch die Tello verfügt über diverse sehr smarte Sicherheitsfunktionen, die in dieser Preisklasse einzigartig sind. Die Drohne warnt beispielsweise akustisch und visuell, wenn sich der Ladezustand des Akkus dem kritischen Bereich nähert. Bricht die Verbindung zur Fernsteuerung bzw. zum Smartphone ab, landet der Tello automatisch. Die Jungs von Hersteller Ryze Robotics nennen das Failsafe-Modus.

Deine Suche ist beendet

Du bist also auf der Suche nach einem Einstieg in die wunderbare Welt der Drohnen? Dann hat Deine Suche ein Ende. Tello ist das ultimative Einsteigergerät und ich bin extrem begeistert von dieser kleinen Drohne, die zudem auch noch wirklich gute Fotos mit 5 Megapixeln und Videos mit 720p HD schießt. Haben andere Modelle eine maximale Flugzeit von oft nur wenigen Minuten hält der Tello-Akku die 80g leichte Drohne bis zu 13 Minuten in der Luft. Die Tello ist vor allem als Spaß- und Fundrohne konzipiert. So kannst Du mit diesem Quadrocopter verschiedene 8D-Stunts – wie zum Beispiel Flips und Saltos – machen. Starte sie vom Boden aus per Fingerwisch über Dein Smartphone oder direkt von Deiner Handfläche: wirf die Tello dazu einfach nach oben und sie hebt ab.

Kann man zu einer Maschine, zu einem Gerät Liebe empfinden? Man(n) kann. Hey Tello, willst Du mit mir fliegen?

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